bevazar – ein Marktplatz für die Getränkeindustrie

Ob Süßstoff, Kugellager, Bierschläuche oder Flaschenkartons, mit Hilfe von modernen Technologien und KI-Applikationen finden Ein- und Verkäufer in der Getränkeindustrie auf dem Online-Marktplatz bevazar schnell und einfach zusammen.

Was macht euer Start-up und warum glaubt ihr, wird sich eure Geschäftsidee durchsetzen?

bevazar ist die erste unabhängige Online-Beschaffungsplattform für Unternehmen in der Getränkeindustrie, auf der Brauereien, Abfüllbetriebe und Getränkeproduzenten alles kaufen können, was sie zur Produktion und Vermarktung ihres Produktes benötigen. 

Die Spezialisierung auf die Getränkeindustrie (Produkte, Prozesse, Funktionen, ja sogar Sprache), das breite Portfolio von der Zutat bis zur Verpackung, die Unabhängigkeit von großen Konzernen und die Cloud Native  IT-Architektur sind die optimalen Eigenschaften, um vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen zu helfen, ihre Beschaffung zu digitalisieren und damit auch zu automatisieren. KI-Algorithmen unterstützen zudem die Nutzer zum Beispiel bei der Suche nach Produkten, generieren personalisierte Suchergebnisse und helfen Nutzern bei der Beantwortung oft gestellter Fragen.

Was waren die größten Hürden, die ihr auf eurem Gründungsweg überwinden musstet?

Die rechtlichen Rahmenbedingungen zu klären, hat uns gerade am Anfang viel Energie gekostet – die richtige Rechtsform zu wählen, die steuerlichen Anforderungen zu klären und sonstige administrative Themen zu erledigen. Es gibt zwar viele Einrichtungen, die Gründer bei diesen Aufgaben beraten, aber die Umsetzung liegt natürlich noch bei den Start-ups.

Wo geht die Reise hin? Was sind eure Ziele für 2020 und für die nächsten fünf Jahre?

Mitte Mai dieses Jahres haben wir unsere Plattform gelauncht. Seitdem wachsen wir kontinuierlich. Wir nutzen das Jahr 2020 vor allem als Anlaufphase unseres Unternehmens, Überprüfung unserer Prozesse und Funktionen, Validierung der Plattformperformance. So wollen wir bis Ende des Jahres sicherstellen, dass wir bereit sind für das Skalieren ab nächstem Jahr. Und dann heißt es: wachsen! Wir fokussieren Stand heute den deutschsprachigen Markt, wollen unser Geschäft aber dann auch sehr schnell in andere Märkte ausweiten. 

Wie seid ihr bekannt geworden?

Ich würde nicht behaupten, heute schon wirklich bekannt zu sein. Wir arbeiten aktuell daran, unsere Reichweite zu erhöhen. Hier nutzen wir die sozialen Medien, aber auch konventionelle Wege wie Beiträge in Fachzeitschriften oder Auftritte auf Messen.

Wie geht ihr mit Rückschlägen um?

Rückschläge gehören dazu. Das weiß man leider bloß zu Beginn nicht. Am Anfang haben wir uns mit Rückschlägen sehr schwergetan. Besonders hart war es zeitweise für mich. Ich war das aus meiner Konzernhistorie einfach nicht gewohnt, dass jemand knallhart sagt: „Ich habe kein Interesse!“ Zum Glück gab und gibt es viele positive Stimmen, auf die man sich konzentrieren muss.

Welche Tipps könnt ihr Gründern mit auf den Weg geben?

Ich empfehle anderen Start-ups, sich auf die potentiellen Nutzer oder Kunden zu fokussieren, die von der Idee begeistert sind und sich weniger mit denen zu befassen, die erst noch bekehrt werden müssen. Das kostet viel zu viel Zeit und Energie. 

Lasst euch nicht unterkriegen oder verunsichern. Glaubt an euch, auch wenn es am Anfang Absagen hagelt. Aller Anfang ist schwer! Gebt Vollgas, aber setzt euch auch realistische Ziele und Meilensteine, die euch zeigen, ob ihr auf dem richtigen Weg seid. Seid mutig, eure Idee anhand des Marktfeedbacks auch zu verändern, weiterzuentwickeln oder sogar einzustampfen.

 

Neugierig geworden? Mehr zu dem Start-up gibt es auf die Ohren:

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Name: PlanetarX Technologies UG (haftungsbeschränkt)

Marke: bevazar

Gründer: Benjamin Weiß und Katja Ceynowa

Branche: Getränkeindustrie, IT-Services

Gründungsjahr: 2019

Firmensitz: Regensburg

Mitarbeiteranzahl: 2

Webseite: www.bevazar.com