Neue Berufe im Handel: E-Commerce-Kaufleute trotzen den Herausforderungen des Onlinehandels

Carina FreundlGeschätzte Lesedauer: < 1 Minute

E-Commerce ist schon lange kein kurzer Trend mehr, der vorübergeht. Immer mehr Menschen kaufen online, was stationäre Händler natürlich und zu Recht unter Druck setzt. Gleichzeitig entstehen auch viele noch nicht dagewesene Arbeitsfelder und Aufgaben. Bisherige Ausbildungsberufe werden, selbst mit Anpassungen, diesen Ansprüchen nicht mehr in Gänze gerecht. Deswegen entstand im Jahr 2018 das neue Berufsbild „Kauffrau/Kaufmann im E-Commerce“.

Wer im Onlinevertrieb arbeitet, befasst sich mit vielen Dingen, die für den traditionellen stationären Handel im ersten Schritt nicht von Relevanz sind. Ob es nun die Pflege eines Onlineshops ist, der Umgang mit Datenbanken oder die Abwicklung von Zahlungen – viele Aspekte der Arbeit im E-Commerce sind in der Ausbildung zum Kaufmann bzw. zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel nicht in notwendigem Ausmaß enthalten. Daher gibt es seit August 2018 nun einen Lehrberuf, der genau diese Bereiche abdeckt: Kaufleute im E-Commerce. Sie erwerben in ihrer dreijährigen Ausbildungszeit zwar ebenso wie Kaufleute im Groß- und Außenhandel kaufmännische Qualifikationen. Ihr Fokus liegt aber auf digitalen Geschäftsmodellen.

Doch nicht nur für reine Onlinehändler sind Absolventen der Ausbildung gefragte Mitarbeiter. Auch diejenigen, die planen, ihr Geschäftsmodell um den Onlinevertrieb zu erweitern, profitieren vom neuen Berufsbild.

Wie die Ausbildung und der Beruf genau aussehen, hören Sie in der neuesten Folge unseres Podcasts. Dort haben wir mit Markus Lutz, Geschäftsführer der Lutzgruppe, und seiner ehemaligen Auszubildenden Nicole Weldishofer über das Berufsbild gesprochen.

Weiterführende Informationen zum Ausbildungsberuf „Kauffrau/Kaufmann im E-Commerce“:

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