E-Learnings – ein Überblick über digitale Weiterbildungsangebote für den Einzelhandel

Bettina WilhelmGeschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Die Herausforderungen, die die Digitalisierung an Einzelhändler und deren Mitarbeiter:innen heute stellen, sind vielfältig und zunehmend komplex. Das Internet hat das Informations- und Kaufverhalten der Kundschaft komplett geändert und die Mitarbeitenden müssen lernen, mit neuen Technologien am Arbeitsplatz umzugehen. Es ist daher nicht leicht, die richtigen Weiterbildungsangebote für Mitarbeiter:innen oder für Auszubildende zu finden, um den veränderten Anforderungen zu entsprechen.

Vorteile von Weiterbildungen

Vorteile bieten die Weiterbildungsangebote der Bildungseinrichtungen des Handels. Diese reichen vom Verkaufstraining und der Warenpräsentation bis zur Vermittlung von betriebs- und volkswirtschaftlichen Themen. Aber auch der Erwerb von Fremdsprachen- und IT-Kenntnissen sowie soziale und kommunikative Kompetenzen spielen eine große Rolle. Zunehmend an Bedeutung gewinnen digitale Weiterbildungen. Klassische Weiterbildungen sind demgegenüber zu zeitaufwändig, kostenintensiv und bedeuten Arbeitsausfall von mehreren Tagen bis Wochen in Unternehmen. Digitales Lernen dagegen kann selbstgesteuert, orts– und zeitunabhängig passieren. Digital Lernen heißt, Lernen am PC, Tablet oder direkt am eigenen Smartphone.

Vielfältige Aufstiegschancen in Branchen

Ergänzend können vielfältige Aufstiegs- und Qualifikationsmöglichkeiten im Handel genutzt werden. Bereits während der Ausbildung können durch Zusatzausbildungen an den beruflichen Schulen erste Aufstiegschancen wahrgenommen werden.

Weitergehende Informationen dazu: zbb.de/themen/zusatzqualifikationen

Gezielte Aufstiegsfortbildungen bereiten auf Führungspositionen in allen Branchen des Einzelhandels sowie im Groß- und Außenhandel vor. Eine Kauffrau/ein Kaufmann im Lebensmitteleinzelhandel hat die Chance zur Abteilungsleitung aufzusteigen. Eine andere Möglichkeit ist die Übernahme der Filialleitung oder der Personalleitung in einem Geschäft in der Textil- oder Möbelbranche. Unabhängig von den Aufstiegsmöglichkeiten, kann auch der Schritt in die Selbstständigkeit eine Perspektive bieten, z.B. der Aufbau eines neuen Fachgeschäftes. Die Bildungseinrichtungen und Fachschulen des Handels bieten dazu eine Vielzahl von Aufstiegsfortbildungen an.

Zu den Bildungsanbietern gelangen Sie unter:
zbb.de/themen/aus-und-weiterbildung-im-handel/bildungsanbieter

Die innerbetriebliche Karriereleiter

Innerbetriebliche Karriereleiter | zbb | Kompetenzzentrum Handel
Bild Quelle: zbb.de/themen/aus-und-weiterbildung-im-handel/weiterbildung

Voraussetzungen für den Einsatz von E-Learnings

Ein PC, Tablet und/oder Smartphone mit stabiler Internetverbindung und gut funktionierenden Tonausgabegeräten sind für die Nutzer:innen von E-Learnings entscheidende technische Voraussetzungen.

Wichtig ist auch, dass die Online Trainings gemeinsam mit und orientiert an den konkreten Bedarfen der jeweiligen Unternehmen des Handels entwickelt werden. Dazu kann eine Bedarfsanalyse und Beratung vor der Einrichtung von E-Learnings in dem jeweiligen Unternehmen unterstützen. Neben technischen Details ist schließlich zu klären, ob die Einrichtung einer eigenen Plattform oder die Umsetzung einzelner Online Trainings für Mitarbeiter:innen, Auszubildende, nebenberufliche Ausbilder und Ausbilder:innen sowie Quereinsteiger:innen in dem Unternehmen sinnvoll erscheinen.

Nähere Informationen rund um das Thema finden Sie bei der Zentralstelle für Berufsbildung im Handel e.V. (zbb) unter: zbb.de

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