Digitales Ladenregal

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Digitales Ladenregal

Mit Hilfe eines digitalen Ladenregals (auch “Virtual Shopping Shelf”, “Kiosksystem” oder “virtuelles Produktregal”) können Händlerinnen und Händler Produkte darstellen und anbieten, welche nicht physisch auf der Ladenfläche oder im Lager zur Verfügung stehen. Ein virtuelles Produktregal dient somit der Sortimentserweiterung. Es kann beispielsweise in Form einer Steele mit digitalem Bildschirm auf der Fläche platziert werden. Das virutelle Regal zeigt einerseits Produkte an, welche von der Kundschaft aus dem Lager geordert werden können, da sich diese nicht unmittelbar auf der Fläche befinden. Andererseits besteht die Möglichkeit das virtuelle Regal als Terminal zur Vorbestellung von Produkten zu nutzen.

Während Kundinnen und Kunden eine vergrößerte Sortimentsauswahl erleben und über den Bildschirm Produktinformationen erhalten, bietet die Technologie auch für Händlerinnen und Händler einen weiteren Vorteil: Wird das virtuelle Regal zur Vorbestellung von Waren genutzt, kann dies zur Lager-/Warenoptimierung beitragen. Gerade für saisonal verfügbare Waren, wie Weihnachtsartikel, kann die Vorbestellfunktion ohne physische Präsentation der Ware zur effizienteren Lagerhaltung beitragen.

Eine Interaktion der Kundschaft mit dieser Technologie ist erforderlich. Die Technologie kann dann jedoch nicht nur Informationen für die Kundschaft liefern, sondern außerdem zu den Faktoren der Convenience und der Gamification beitragen. Aufgrund der Möglichkeit als Kundin oder Kunde über das virtuelle Regal eigenständig Bestellungen/Reservierungen einzuleiten, kann diese Technologie insbesondere für die Zielgruppe der unabhängigen Kundschaft von Interesse sein. Virtual Shopphing Shelfs tragen insbesondere zum Aufenthalt am Point of Sale und zur Angebotsentdeckung (3. und 4. Phase der Customer Journey) bei.

Bildquelle: © auremar – stock.adobe.com

Primärer Einsatzort

Mehrwert für Kunden

Interaktion des Kunden

Kriterien für Händler

Anschaffungskosten
2/5
Wiederkehrende Kosten
1/5
Einfachheit der Bedienung
4/5
Prozessoptimierung
2/5
Innovationsgrad
2/5
Marktreife
4/5
Rentabilität
4/5
Kundenakzeptanz
2/5

Zielgruppen

Digitalaffine

Kundschaft, die gern und häufig digitale Möglichkeiten nutzt und daher im Umgang mit digitalen Anwendungen oftmals geübt ist.

Top-Informierte

Kundschaft, die sich besonders ausführlich über Geschäfte und/oder Sortimente informiert.

Unabhängige

Kundschaft, die sich gern eigenständig entlang der Customer Journey bewegt und beispielsweise wenig Unterstützung durch Verkaufspersonal in Anspruch nimmt.

Weiterführende Informationen

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