Der digitale Kassenbon – das Ende der Zettelwirtschaft

Vladislava DubininaGeschätzte Lesedauer: < 1 Minute

Seit dem 1. Januar 2020 gilt in Deutschland die Belegausgabepflicht. Egal, ob großer oder kleiner Einkauf, ein Beleg muss trotzdem ausgehändigt werden. Dadurch soll zwar der Steuerbetrug erschwert werden, hat aber zur Folge, dass Unmengen an Papier produziert und auch entsorgt werden müssen. Das bedeutet gerade für kleine Händler:innen eine zusätzliche, fortlaufende finanzielle Belastung. Außerdem kommt hinzu, dass es sich beim herkömmlichen Kassenbeleg um Thermopapier handelt, welches unter Anwendung von umweltschädlichen Chemikalien (Bisphenol A/Bisphenol B) erzeugt wird. Deshalb können diese Kassenzettel nicht recycelt werden.

Die umweltschonende Papieralternative

Einige Händler:innen wie z.B. Alnatura sind auf ökologische phenolfreie Kassenrollen umgestiegen. Diese sind FSC-zertifiziert und können bedenkenlos im Altpapier landen. Allerdings minimiert die Verwendung der umweltfreundlichen Alternative weder das Papiervolumen noch die anfallenden Papierrollenkosten – und ist im Schnitt für die Unternehmen teurer.

Die digitale Lösung

Im Zuge fortschreitender Digitalisierung (auch) im Handel, lohnt es sich über den elektronischen Kassenbon nachzudenken. Mithilfe von Smartphones und Apps können Kassenbons mittlerweile digital an die Kundschaft ausgehändigt und somit auf einen Papierbeleg verzichtet werden. Auf diesem Wege können Unternehmen sowohl der gesetzlichen Bonpflicht nachkommen als auch ihr Image durch den verringerten ökologischen Fußabdruck steigern.

Worin weitere Vorteile des digitalen Kassenbons liegen und welche Lösungen zur Ausstellung des elektronischen Belegs bereits in der Praxis verfügbar sind, beantwortet der Leitfaden „Der digitale Kassenbon – das Ende der Zettelwirtschaft“.

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